Der Sentiero Alpino Bregaglia führt auf fünf Wandertagen durch eine der wildesten Landschaften der Schweiz. Zwischen Maloja und Bondo liegen Gletscher, hohe Pässe, gewaltige Granitwände, einsame Berghütten und mit den neuen Hängebrücken im Val Bondasca auch einige spektakuläre technische Bauwerke. Für uns ist die Tour aber nicht nur landschaftlich etwas Besonderes: Die beiden T5-Etappen über den Pass da Casnil und den Passo Cacciabella sind unsere ersten Touren in diesem Schwierigkeitsgrad und bringen uns sowohl körperlich als auch mental an unsere…
Nach drei langen Tagen im hochalpinen Gelände beginnt unser vierter Tag auf dem Sentiero Alpino Bregaglia deutlich ruhiger. Wir verlassen die Capanna Sasc Furä und steigen über einen gut gesicherten, aber stellenweise ausgesetzten Alpinwanderweg hinunter ins Val Bondasca. Während die meisten anderen Wanderer den direkten Weg nach Bondo nehmen, entscheiden wir uns für die anspruchsvollere Variante über den alten Hüttenweg – und sind dadurch fast alleine unterwegs. [Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Bregaglia Maloja Turismo und Graubünden Ferien] Fast alleine unterwegs Für…
Nach zwei langen und anspruchsvollen Wandertagen wartet heute ein ganz besonderer Abschnitt des Sentiero Alpino Bregaglia auf uns. Von der Capanna di Sciora steigen wir über den erst 2025 eröffneten neuen Hüttenweg mit vier spektakulären Hängebrücken hinunter ins Val Bondasca. Unten wechseln wir die Richtung und steigen auf dem ebenfalls neu angelegten Weg hinauf zur Capanna Sasc Furä – eine Etappe, die uns nicht nur landschaftlich beeindruckt, sondern uns auch unmittelbar mit der Geschichte des Bergsturzes am Piz Cengalo konfrontiert….
Nach der langen ersten Etappe schlafen wir hervorragend in der Albignahütte. Am nächsten Morgen beschäftigt uns beim Frühstück die Frage, welche Variante wir heute nehmen sollen. Eigentlich ist die Sache auf den ersten Blick klar: Die klassische Route führt von der Albignahütte hinunter zur Staumauer und anschliessend über den Pass Cacciabella Sud zur Capanna di Sciora. Doch inzwischen gibt es eine interessante Alternative. Der 2022 vom Hüttenwart neu angelegte Seeuferweg Gran Giro del Lago führt rund um den Albignasee und verspricht…
Zum Auftakt des Sentiero Alpino Bregaglia wartet gleich eine lange und abwechslungsreiche Etappe auf uns. Von Maloja führt der Weg zunächst gemütlich zum Lägh da Cavloc, bevor wir auf dem blau-weiss markierten Bergweg in zunehmend hochalpines Gelände aufsteigen und über Ketten, Felsstufen und ein weitläufiges Geröllfeld den Pass da Casnil Sud erreichen. Was wir am Morgen noch nicht ahnen: Die Tour wird uns deutlich länger beschäftigen als erwartet und erst nach fast zehn Stunden mit einem erfrischenden Bad im kleinen…
Kurze, aber sehr lohnenswerte Wanderung ums Ellhorn zwischen Liechtenstein und der Schweiz. Die Runde ums Ellhorn beginnt ruhig und unspektakulär in Trübbach, entfaltet unterwegs aber eine überraschende Vielfalt an Eindrücken – vom breiten Rheinufer bis hin zu aussichtsreichen Gratpassagen. Auch wenn wir die klassische Route an diesem Tag anpassen müssen, entsteht eine stimmige, genussvolle Wanderung mit viel Weitblick. Start in Trübbach und entlang des Rheins Wir starten in Trübbach und überqueren schon bald die Brücke über den Rhein. Der…
Die Via Engiadina ist eine der klassischen Weitwanderungen der Schweiz. Sie verläuft durch das Unterengadin, meist hoch über dem Inn, und verbindet Dörfer, die bis heute ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben. Im Sommer ist die Route beliebt, stellenweise sogar gut frequentiert. Im Winter dagegen verändert sich alles. Die Landschaft wird ruhiger, die Wege leerer, die Distanzen gefühlt größer. Die Wintervariante der Via Engiadina nutzt präparierte Winterwanderwege, die auch ohne Schneeschuhe begangen werden können. Sie verlangt keine alpinen Fähigkeiten, dafür Zeit, Geduld…
Die Winterwanderung auf dem Silsersee ist an Tagen mit Schwarzeis ein ganz besonderes Erlebnis. Der See liegt ruhig und majestätisch inmitten der Oberengadiner Landschaft, die Luft ist klar und kalt, und die Berge rundherum wirken noch eindrucksvoller durch die glitzernde Schneedecke. An meinem Tag liegt auf dem See eine dünne, aber stabile Eisschicht, die auf dem frischen Schnee, der am Vortag gefallen ist, teilweise bedeckt ist. Rund 90 % des Sees liegen unter einer weißen Schneedecke, nur an wenigen Stellen…
Der Alpenpässeweg, auch bekannt als Route 6 des Schweizer Wanderwegenetzes, ist eine der herausforderndsten und zugleich spektakulärsten Weitwanderstrecken der Schweiz. Mit insgesamt 34 Etappen führt er von St. Moritz nach St-Gingolph am Genfersee. Dabei passiert die Route zahlreiche hochalpine Pässe und zeigt die Vielfalt der Schweizer Alpenlandschaften. Die Etappen 6 bis 8 erstrecken sich über einige sehr einsame Abschnitte des Weges und bieten ein intensives Naturerlebnis. Wenn man viel in der Schweiz unterwegs ist, trifft man immer wieder die Wegweiser dieses…
Die Greina Ebene ist ein 6 Kilometer lange und ca. 1 Kilometer breite Hochebene auf 2200m, die nur zu Fuß erreichbar ist. Die Vielfalt der Flora ist einzigartig und somit wurde die Hochebene als Schutzzone ins Bundesinventar aufgenommen. Die sehr abgeschiedene Hochgebirgslandschaft ist nur nach mehrstündigen Wanderungen zu erreichen und verbindet 3 Täler zwischen Graubünden und Tessin miteinander. Vielfältige Wandermöglichkeiten in der Greina Ebena von 2 bis 4 Tagen bieten den Wanderern faszinierende Einblicke in diese einsame Hochebene. Ich…
Wir sind auf einer dreitägigen Wanderung unterwegs, und diese erste Etappe soll gleich ein Höhepunkt werden: von Splügen über den Safierberg hinunter ins wilde Safiental. Der Alpenpässe-Weg gilt als eine der schönsten, aber auch forderndsten Weitwanderrouten der Schweiz – und heute bekommen wir einen Vorgeschmack auf beides. Regen, Wolken und ein stürmischer Passübergang begleiten uns, aber genau das macht die Tour unvergesslich. Bereits im Vorjahr war ich mit einer Freundin auf einer 4-tägigen Tour entlang des Alpenpässewegs unterwegs – damals im Wallis. Dieses…
Die siebte Etappe des Alpenpässewegs ist anspruchsvoll, auch wenn wir sie heute etwas abgekürzt haben. Die Strecke beträgt rund 21 Kilometer, mit 855 Höhenmetern im Aufstieg und 1.378 Metern im Abstieg. Ein langer Tag liegt vor uns. Wir starten im Gasslihof, einem idyllischen Bauernhof mit typischer Walserarchitektur, der uns sofort in die Atmosphäre des Tals eintauchen lässt. Schon nach den ersten Metern merken wir, dass dieser Abschnitt kein Spaziergang wird. Die Nacht zuvor verbringen wir im Gasslihof. Ein Blick aus…