Nach zwei langen und anspruchsvollen Wandertagen wartet heute ein ganz besonderer Abschnitt des Sentiero Alpino Bregaglia auf uns. Von der Capanna di Sciora steigen wir über den erst 2025 eröffneten neuen Hüttenweg mit vier spektakulären Hängebrücken hinunter ins Val Bondasca. Unten wechseln wir die Richtung und steigen auf dem ebenfalls neu angelegten Weg hinauf zur Capanna Sasc Furä – eine Etappe, die uns nicht nur landschaftlich beeindruckt, sondern uns auch unmittelbar mit der Geschichte des Bergsturzes am Piz Cengalo konfrontiert.

[Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Bregaglia Maloja Turismo und Graubünden Ferien]
 
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Ein sonniger Morgen in der Capanna di Sciora

Auch heute meint es das Wetter wieder gut mit uns. Schon am Morgen liegt das Val Bondasca unter einem tiefblauen Himmel und die ersten Sonnenstrahlen erreichen die Gipfel rund um die Capanna di Sciora. Nach den langen Etappen der vergangenen Tage sind wir allerdings froh, dass wir heute nicht über einen weiteren fast 3000 Meter hohen Pass müssen und einen ganz entspannten Tag auf rot-weissen Wanderwegen haben werden. Trotzdem steht uns ein langer Tag bevor, denn unser Ziel ist nicht einfach Bondo, sondern die Capanna Sasc Furä weiter hinten beziehungsweise höher im Val Bondasca.

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Nach dem Frühstück treffen wir die Hüttenwartin Cinzia mit dem Fernglas vor der Hütte. Ihr Mann Mauro ist gerade dabei, an der Badile-Kante zum Gipfel des Piz Badile zu klettern. Sie beobachtet ihn mit dem Fernglas. Wir fiebern mit ihr mit und hoffen, dass er bei besten Wetterverhältnissen den Gipfel erreichen wird. 

Von der Capanna di Sciora führt der neue Hüttenweg zunächst relativ gemütlich bergab. Eine ganze Weile bewegen wir uns noch im Schatten, was an diesem sonnigen und erneut sehr warmen Tag ausgesprochen angenehm ist. Der Weg ist gut ausgebaut und führt durch die steilen Hänge oberhalb des Bondascatals. Schon bald wird allerdings klar, dass auch diese Route ihre Tücken hat. Immer wieder müssen wir hohe und teilweise überraschend grosse Stufen überwinden und an steileren Stellen helfen Ketten beim Auf- und Abstieg.

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Wir merken schnell, dass der Weg vor allem im Aufstieg anstrengend sein dürfte. Heute gehen wir ihn allerdings zunächst bergab, was die Sache deutlich angenehmer macht. Immer wieder kommen uns Wanderer entgegen. Auffällig viele sind unterwegs, obwohl wir noch relativ früh am Tag sind. Schnell haben wir eine Vermutung, warum dieser Weg so gut besucht ist: Die meisten dürften sich für die erst kürzlich eröffnete Verbindung zur Capanna di Sciora interessieren. Die vier Hängebrücken sind schliesslich eine ziemlich besondere Attraktion.

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Ein neuer Hüttenweg durch das Val Bondasca

Je weiter wir absteigen, desto mehr wird uns bewusst, wie aussergewöhnlich die Linienführung dieses Weges ist. Immer wieder quert der Steig steile Hänge, verschwindet im Wald und taucht wenig später wieder über einer tief eingeschnittenen Rinne auf. Was heute wie ein ganz normaler Wanderweg aussieht, ist das Ergebnis jahrelanger Planung und aufwendiger Bauarbeiten.

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Der Grund dafür liegt im 23. August 2017. An diesem Tag löste sich am Piz Cengalo auf rund 3000 Metern Höhe ein gewaltiger Bergsturz. Die Felsmassen stürzten auf den darunterliegenden Gletscher und lösten mehrere Murgänge aus, die sich durch das Val Bondasca bis hinunter ins Tal bewegten. Rund vier Millionen Kubikmeter Material wurden dabei mobilisiert. Bondo, Spino, Sottoponte und Promontogno waren betroffen, rund 150 Menschen mussten über mehrere Wochen evakuiert werden, etwa 30 Gebäude wurden zerstört und acht Wanderer, die sich gerade im Val Bondasca aufhielten, wurden nie gefunden. Die Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur beliefen sich auf mehr als 50 Millionen Franken.

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Auch wenn die beiden SAC-Hütten Capanna di Sciora und Capanna Sasc Furä nicht direkt vom Bergsturz zerstört wurden, hatte das Ereignis für beide Hütten massive Konsequenzen. Ihre Zustiegswege führten durch das betroffene Gebiet und waren teilweise vollständig verschüttet oder konnten aus Sicherheitsgründen nicht mehr benutzt werden. Für die Sciorahütte bedeutete dies, dass sie vom Val Bondasca aus jahrelang nicht mehr erreichbar war. Die Hütte stand damit praktisch vor dem Aus. Zeitweise wurde sogar darüber nachgedacht, sie ganz aufzugeben.

Erst mit dem neuen Panoramaweg änderte sich die Situation. Der Weg wurde bewusst ausserhalb der Gefahrenzone angelegt und führt auf der rechten Talseite durch die steilen Flanken des Val Bondasca. Am 5. Juli 2025 wurde er offiziell eröffnet, gleichzeitig konnte auch die Capanna di Sciora nach fast acht Jahren wieder ihre Türen öffnen. Der neue Zustieg ist rund 5,5 Kilometer lang und überwindet etwa 1000 Höhenmeter. Um die tiefen Schluchten des Val Bondasca zu queren, mussten vier Hängebrücken gebaut werden.

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Vier Hängebrücken über dem Val Bondasca

Und dann stehen wir tatsächlich vor der ersten der vier Brücken. Von unten sieht die Konstruktion noch eindrücklicher aus als auf den Fotos. Die Brücken überspannen tiefe Einschnitte im Gelände und wirken zwischen den gewaltigen Bergen beinahe filigran. Insgesamt sind die vier Brücken zwischen rund 35 und 69 Metern lang, die tiefste Schlucht unter einer der Brücken misst etwa 52 Meter.

Wir überqueren eine Brücke nach der anderen und merken dabei, wie sich die Stimmung der Wanderung verändert. Einerseits ist es natürlich spannend, über die schwingenden Konstruktionen zu laufen, andererseits wird uns immer wieder bewusst, wie tief die Rinnen unter uns eingeschnitten sind. Besonders wenn man in der Mitte der Brücke stehen bleibt und nach unten schaut, wirkt die Umgebung plötzlich nochmals deutlich wilder.

Der Weg ist abwechslungsreich angelegt. Mal führt er durch Wald, mal über felsige Abschnitte und immer wieder entlang steiler Hänge. Gerade diese wechselnde Wegführung gefällt mir sehr. Man läuft nicht einfach einen technisch perfekten Wanderweg von A nach B, sondern hat ständig das Gefühl, sich durch eine Landschaft zu bewegen, in der der Mensch eigentlich nur zu Gast ist.

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Und genau das war letztlich auch der Sinn dieses neuen Weges. Das Val Bondasca sollte für Wanderer und Bergsteiger wieder zugänglich werden, ohne sie unnötig den Gefahren des Bergsturzgebietes auszusetzen. Der Bau war allerdings alles andere als günstig. Die Projektunterlagen nennen rund 1,25 Millionen Franken Gesamtkosten. Finanziert wurde das Vorhaben unter anderem durch die Gemeinde Bregaglia, den Kanton Graubünden, den SAC sowie Spenden und Sponsoren.

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Vom neuen Weg hinunter ins Tal

Während wir immer weiter absteigen, wird es zunehmend wärmer. Der schattige Wald tut uns gut, denn die Sonne steht inzwischen hoch über dem Tal. Schliesslich erreichen wir den Parkplatz weiter unten im Tal. Hier endet für uns der neue Sciorahüttenweg – zumindest vorerst. Wir haben noch nicht unser Tagesziel erreicht, denn nun beginnt der zweite Teil unserer heutigen Etappe. Und der führt zur Capanna Sasc Furä.

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Eine Brücke mit Geschichte

Vor uns liegt nun die Brücke über die Bondasca. Die rund 81 Meter lange Hängebrücke stand bis zum Frühjahr 2025 noch in Bondo. Dort war sie 2018 als provisorische Fussgängerverbindung zwischen Bondo und Promontogno installiert worden. Nun wurde die modulare Konstruktion abgebaut, ins Val Bondasca transportiert und hier bei Selvartigh wieder aufgebaut. Sie spart uns heute nicht nur einen langen Umweg, sondern verbindet den neuen Weg mit dem alten Hüttenweg zur Sasc Furä. Ein Stück Bondo ist damit gewissermassen mit uns ins Tal hinaufgewandert.

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Ein Weg durch Geröll, Felsen und Wald

Der neue Weg zur Sasc Furä vermittelt auf den ersten Metern tatsächlich den Eindruck, als hätte jemand einfach irgendwo in diesen steilen Berghang einen Weg hinaufgelegt. Der Untergrund ist wild und abwechslungsreich: Geröll, grosse Steine, Felsplatten, Wurzeln und umgestürzte Bäume wechseln sich ständig ab. Einen gemütlichen Wanderweg stellen wir uns jedenfalls anders vor.

Genau das macht diesen Abschnitt aber interessant. Der Weg folgt keiner gleichmässigen Linie, sondern sucht sich seinen Platz durch das Gelände. Immer wieder müssen wir über Felsen steigen oder zwischen grossen Steinen hindurchgehen. An manchen Stellen helfen kleine Holzstufen, an anderen müssen wir einfach schauen, wo der nächste gute Tritt liegt.

Zunächst sind wir wieder im Schatten unterwegs. Der Wald ist dicht und angenehm kühl, und nach dem sonnigen Abstieg von der Sciorahütte tut uns diese Abwechslung gut. Wir folgen dem Weg weiter bergauf und kommen bald an einem kleinen Bach vorbei. Hier können wir natürlich nicht widerstehen.

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Ein Bad im Bergbach

Seit dem ersten Tag wissen wir, dass das Thema Wasser auf den Hütten in diesem trockenen Sommer eine Rolle spielen wird. Bereits bei der Albignahütte hatten wir uns deshalb im kleinen Bergsee oberhalb der Hütte erfrischt. Auch bei der Sasc Furä wissen wir, dass wir nicht unbedingt mit einer Dusche rechnen können.

Der Bach kommt deshalb gerade recht. Das Wasser ist eiskalt, aber genau das ist nach den inzwischen wieder heissen Temperaturen eigentlich perfekt. Wir suchen uns eine geeignete Stelle, ziehen die Schuhe aus und steigen kurz ins Wasser. Es ist kein langes Bad, dafür ist der Bach dann doch zu kalt, aber für eine schnelle Abkühlung reicht es vollkommen. Danach fühlen sich die Beine wieder etwas frischer an und wir nehmen den nächsten Abschnitt in Angriff.

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Durch die Sonne Richtung Sasc Furä

Irgendwann endet der schattige Wald und der Weg führt wieder in die Sonne. Und plötzlich merken wir, wie heiss dieser Tag tatsächlich ist. Der Aufstieg wird zunehmend steiler und wir gewinnen auf kurzer Distanz ordentlich an Höhe. Die grossen Stufen, die uns beim Abstieg von der Sciorahütte schon aufgefallen sind, bekommen nun eine ganz andere Bedeutung. Jetzt müssen wir sie hinauf.

Immer wieder suchen wir uns einen guten Tritt, steigen über Fels und Geröll und arbeiten uns langsam nach oben. Der Weg ist äusserst abwechslungsreich, aber eben auch anstrengend. Die Kombination aus steilem Gelände, grossen Stufen und der Hitze macht den Aufstieg zu einer echten Herausforderung.

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Immer wieder kommen uns Kletterer entgegen. Sie kommen offenbar vom Piz Badile zurück. Der Piz Badile ist einer der grossen Berge der Alpen und die berühmte Nordkante zieht Bergsteiger aus aller Welt ins Bergell. Wir freuen uns, diesen berühmten Berg nun auch mal aus unmittelbarer Nähe zu sehen. 

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Der Bergsturz verändert eine ganze Region

Während wir weiter zur Sasc Furä aufsteigen, wird uns immer bewusster, wie eng die Geschichte dieser Landschaft mit dem Bergsturz von 2017 verbunden ist. Das Val Bondasca ist nicht einfach nur ein spektakuläres Seitental des Bergells. Es ist gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie stark sich eine Berglandschaft innerhalb weniger Minuten verändern kann.

Für Bondo bedeutete der Bergsturz nicht nur zerstörte Gebäude und Strassen, sondern jahrelange Arbeiten an Schutzmassnahmen, Wasserbauten und Infrastruktur. Das grosse Wiederaufbauprojekt Bondo II umfasst unter anderem Schutzdämme, neue Brücken, Strassen und weitere Massnahmen zum Schutz vor Hochwasser und Murgängen. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei mehr als 41 Millionen Franken.

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Für die Hütten bedeutete der Bergsturz dagegen vor allem Isolation. Die Sciorahütte war über Jahre nicht mehr von unten erreichbar und konnte erst mit dem neuen Hängebrückenweg 2025 wiedereröffnet werden. Die Sasc Furä hatte zwar bereits seit 2019 einen alternativen Zugang über Cugian, doch dieser war länger und alpin anspruchsvoller. Die direkte Verbindung durch das Bondascatal blieb unterbrochen. Somit gab es kaum noch Tagesgäste und die Anzahl der Übernachtungen nahm merklich ab (vor dem Bergsturz ca. 1500-2000 Übernachtungsgäste pro Jahr, zwischen 2017-2021 geschlossen, ab 2021 dann ca. 800-1000 Übernachtungsgäste pro Jahr). 

Nun ist auch diese Verbindung wiederhergestellt. Der neue Weg zur Sasc Furä ist rund 3,2 Kilometer lang und überwindet etwa 800 Höhenmeter. Der Weg führt durch den Wald, quert die Trubinasca und trifft später wieder auf historische Wegabschnitte in Richtung Sasc Furä. 

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Die letzten Höhenmeter

Je höher wir kommen, desto stärker öffnet sich die Landschaft. Der Wald wird lichter und zwischen den Bäumen tauchen immer wieder die gewaltigen Granitwände des Bergells auf. Der aussergewöhnliche Weg gefällt uns ausgesprochen gut. Er ist nicht geschniegelt und glatt, sondern wild, steil und manchmal fast ein wenig chaotisch. Genau dadurch passt er so gut zu dieser Landschaft. Man hat nicht das Gefühl, dass hier ein Weg durch eine einfache Berglandschaft führt. Vielmehr scheint er sich seinen Weg durch die Überreste einer Landschaft zu suchen, die vor wenigen Jahren noch ganz anders ausgesehen hat.

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Immer wieder denken wir an die Informationstafel unten zurück. Dort standen die Zahlen schwarz auf weiss: der Bergsturz, die zerstörten Wege, die jahrelange Sperrung, die hohen Kosten für die Wiederherstellung. Jetzt laufen wir mitten durch das Ergebnis dieser jahrelangen Arbeit.

Und dann ist es irgendwann tatsächlich geschafft. Die Capanna Sasc Furä kommt näher und mit ihr das Ende unseres dritten Tages auf dem Sentiero Alpino Bregaglia. Hinter uns liegen die vier Hängebrücken, ein langer Abstieg, die alte und neue Brücke über die Bondasca und ein überraschend steiler Aufstieg durch Wald, Geröll und Felsen. Vor uns stehen die gewaltigen Granitberge des Bergells.

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Ankunft bei der Capanna Sasc Furä

Die Capanna Sasc Furä liegt auf 1904 Metern Höhe am Fuss des Piz Badile. Hier oben ist die Atmosphäre nochmals eine ganz andere als bei der Capanna di Sciora. Während die Sciorahütte hoch über dem Talabschluss thront, liegt die Sasc Furä mitten in einer grossartigen Granitlandschaft, umgeben von einigen der bekanntesten Gipfel und Kletterwände des Bergells.

Wir sind müde, aber zufrieden. Der heutige Tag war weniger technisch anspruchsvoll als die Etappen über den Pass da Casnil Sud oder den Pass Cacciabella Sud, dafür hat uns der lange Aufstieg zur Sasc Furä ordentlich gefordert. Die kleine und sehr gemütliche Hütte hat ihren ganz eigenen Charme. Jeder Gast wird vom Hüttenwartsteam freundlich begrüsst und einige Gesichter der anderen Gäste sind uns mittlerweile von den Vortagen bekannt. Viele von ihnen haben den Weg genommen, den wir morgen für den Abstieg eingeplant haben und können uns daher schon von ihren Erlebnissen berichten. 

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Wir sind froh, dass wir am 3. Tag genügend Zeit zum Ausruhen haben und nicht erst kurz vorm Abendessen ankommen. So können wir unsere Klamotten waschen, die Beine hochlegen und den Nachmittag auf der sonnigen Terrasse mit den anderen Gästen geniessen. Entspannt schauen wir dem letzten Tag entgegen – nach den zwei T5-Tagen verliert sogar eine T4-Wanderung ihren Schrecken;-)

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Abends gibt es keine Tischzuteilung, sondern jeder sucht sich einen passenden Tisch. Das Essen wird in die Mitte gestellt und von dort vom Hüttenwartsteam verteilt. Dieses kocht übrigens mit Holz, da es hier oben keinen Strom gibt. Einige Solarpanele sorgen für Handystrom und die notwendige Beleuchtung. Abends hören wir unterschiedliche Sprachen, da es viele Gäste aus Italien hat, aber auch andere internationale Bergsteiger, die für den Piz Badile angereist sind. Von der Sciorahütte haben wir nachts immer wieder den Schein von Stirnlampen gesehen, die am Fusse des Felses biwarkiert haben oder auch am Ende der Route. 

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Nach dem Abendessen zieht es alle nach draussen, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Es ist der perfekte Abschluss eines wunderschönen Wandertages!

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ECKDATEN

Dauer5:15 Stunden
Länge9.5 km
Höhenunterschied↗836m ↘ 1050m
SchwierigkeitT3
LageKanton Graubünden
Tour durchgeführt imAugust 2026
Geeignet für KinderEinzeletappen mit Kindern ab ca. 6 Jahren machbar, sofern sie motiviert und etwas bergerfahren sind. Die Gesamtstrecke ab ca. 14 Jahren aufgrund der Länge.
Geeignet für HundeNein
BuchempfehlungRother Wanderführer Unterengadin

Offenlegung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Bregaglia Maloja Turismo und Graubünden Tourismus entstanden. Meine Meinung, Ansichten und Tipps bleiben davon unbeeinflusst, der Tourismusverband hat keinerlei Vorgaben zur Berichterstattung gemacht.

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Text & FotografieSilvie · Off the TrailVollständig in dieser neuen Website eingebunden.